AI BRIEF.EU№ 029

OpenAI führt Zugriffskontrollen für Astra in Unternehmen ein

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Was wichtig war

Unternehmen können Astras Zugriff auf Anwendungen und Daten begrenzen

OpenAI hat am 9. September neue Verwaltungsfunktionen für GPT-6 Astra vorgestellt. Unternehmen können festlegen, welche Websites und Desktop-Anwendungen der KI-Assistent nutzen darf, und Dateiübertragungen sowie Browserverläufe steuern. Damit lässt sich der Zugriff auf Unternehmenssysteme zentral begrenzen, wenn Astra dort Aufgaben übernimmt.

Hinzu kommen Anbindungen an Power BI und Oracle Analytics. In ChatGPT Enterprise bleibt Astra zunächst ausgeschaltet; Administratoren müssen den Zugang aktivieren. OpenAI

Mistral nimmt drei Milliarden Euro auf

Mistral hat eine Finanzierungsrunde über drei Milliarden Euro abgeschlossen. Samsung Electronics führt die Runde an, nach der das französische KI-Unternehmen mit mehr als 21 Milliarden Euro bewertet wird. Das Kapital soll in Forschung, Recheninfrastruktur und Vertrieb fließen. Mistral

ChatGPT lässt Bilder anhand von Markierungen und Skizzen bearbeiten

OpenAI führt ChatGPT Images 2.5 seit dem 8. September in allen ChatGPT-Tarifen ein. Nutzer können direkt im Bild markieren, wo sie etwas ändern möchten, oder eine Skizze als Vorlage zeichnen.

Nach Angaben von OpenAI soll das Modell außerdem Details über mehrere Bearbeitungsschritte besser erhalten. OpenAI

Google öffnet Atlas für neun Milliarden DNA-Varianten

Google DeepMind hat mit AlphaGenome Atlas Vorhersagen zu neun Milliarden möglichen Varianten des menschlichen Erbguts veröffentlicht. Der Atlas beschreibt die vermuteten molekularen Auswirkungen einzelner Buchstabenänderungen in der DNA. Forschende können damit Varianten auswählen, deren mögliche biologische Wirkung sie anschließend im Labor untersuchen.

Die Daten sind seit dem 8. September für nichtkommerzielle Forschung zugänglich. Einen kommerziellen Zugang über Google Cloud hat Google angekündigt. Für klinische Anwendungen ist das System nicht zugelassen. Google DeepMind

OpenAI veröffentlicht Beweisvorschlag zum Navier-Stokes-Problem

Ein internes KI-Modell von OpenAI hat nach Angaben des Unternehmens einen Beweisvorschlag zu einem Teil des Navier-Stokes-Problems erarbeitet. Die untersuchte Frage betrifft mathematische Strömungen: Können sie sich so entwickeln, dass bestimmte Größen nach endlicher Zeit unbeschränkt werden?

OpenAI veröffentlichte am 8. September eine Ausarbeitung und eine maschinenprüfbare Formalisierung des Vorschlags. Eine unabhängige fachliche Anerkennung des Ergebnisses steht damit noch aus. OpenAI

xAI macht Grok Bot für Unternehmen verfügbar

xAI bietet Grok Bot seit dem 3. September für Unternehmenskunden an. Die Agenten arbeiten auf eigenen Cloud-Rechnern und greifen auf freigegebene Konten und Anwendungen zu. Für den organisationsweiten Einsatz ergänzt xAI Zugriffs- und Netzwerkkontrollen sowie Funktionen zur Protokollierung.

Nutzer können dem Bot einen Arbeitsablauf vorführen und seine Ausführung korrigieren. Daraus lassen sich Vorlagen erstellen, die anschließend auch andere Mitarbeiter verwenden können. xAI

02

In Unternehmen

Kier setzt bei der Copilot-Einführung auf kleine Lerngruppen

Beim britischen Bau- und Infrastrukturunternehmen Kier nutzen rund 40 Prozent der etwa 11.000 Beschäftigten Microsoft 365 Copilot. COO Louisa Finlay beschreibt den Einsatz zum Priorisieren von E-Mails, für Recherchen und für erste Entwürfe von Stellenbeschreibungen. Für die Einführung organisierte Kier gemeinsame Übungen: Eine Gruppe bearbeitete Aufgaben allein, eine zweite mit KI. Kleine Lerngruppen sollten auch Führungskräften Raum für Verständnisfragen geben.

Die übrigen Beschäftigten haben Teams Premium mit zusätzlichen KI-Funktionen für Besprechungen. Agenten zur Auswertung von Sicherheitsdaten und Baustellenbildern entwickelt Kier noch. Microsoft

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Europa und Deutschland

EU schreibt 35 Millionen Euro für KI in der Cybersicherheit aus

Das europäische Cybersicherheitszentrum ECCC nimmt seit dem 1. September Bewerbungen für einen Förderaufruf über insgesamt 96 Millionen Euro entgegen. Davon sind 15 Millionen Euro für KI-gestützte Sicherheitswerkzeuge vorgesehen. Weitere 20 Millionen Euro sollen KI-Cybersicherheitslösungen für kleine und mittlere Unternehmen fördern.

Die Bewerbungsfrist endet am 14. Januar 2027. ECCC

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Gebaut in Europa

Modjo · Vertriebsdokumentation · Frankreich

Modjo transkribiert Verkaufsgespräche und fasst Kundenanforderungen sowie vereinbarte nächste Schritte zusammen. Die KI überträgt Gesprächsinhalte in die Kundendatenbank und entwirft Folge-E-Mails. Vertriebsteams können gezielt nach Einwänden eines Kunden fragen, ohne die gesamte Aufzeichnung erneut anzuhören.

Tenderlake · Ausschreibungssuche · Großbritannien

Tenderlake sucht öffentliche Ausschreibungen, die zu den Leistungen eines Unternehmens passen, und erläutert die Treffer. Die Suche umfasst mehrere Länder und Sprachen. Ein Assistent beantwortet außerdem Fragen zu Auftraggebern und früheren Vergaben und verweist auf die zugrunde liegenden Beschaffungsdaten.